So baust du Leuchttürme für Screenreader-Nutzer:innen
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Überblick zu SOP 34
👉 Warum machst du das überhaupt?
🕓 Wann musst du das machen?
- Bei der initialen Konzeption und Entwicklung des Grund-Templates deiner Website oder deines Themes.
- Wenn du die Haupt-Layoutbereiche einer Seite (Header, Footer, Sidebar) erstellst.
- Bei einem Barrierefreiheits-Audit, um grundlegende strukturelle Mängel zu beheben.
⚖️ Welches Gesetz verlangt das?
- European Accessibility Act (EAA) / Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG): Informationen und Beziehungen, die durch die Darstellung vermittelt werden, müssen programmatisch erkennbar sein.
- WCAG 2.1 , mehrere Kriterien sind hier von zentraler Bedeutung:
- 1.3.1 Info and Relationships: Das Kernkriterium. Die Struktur muss maschinenlesbar sein.
- 2.4.1 Bypass Blocks: Nutzer:innen müssen wiederkehrende Inhaltsblöcke (wie die Navigation) überspringen können. Landmarks sind der beste Weg, dies zu erfüllen.
- 4.1.2 Name, Role, Value: Landmarks definieren die „Rolle“ eines Seitenbereichs.

🧭 Der Prozess im Detail
🟧 Phase 1: Das Grundgerüst – Die wichtigsten HTML5-Strukturelemente
Moderne Websites sollten nicht nur aus
-Containern bestehen. HTML5 bietet Elemente mit Bedeutung (Semantik), die automatisch Landmarks erzeugen.
: Für die Kopfzeile der Seite mit Logo und oft der Hauptnavigation. : Für den einzigartigen Hauptinhalt der jeweiligen Seite. Wichtig: Es darf nur ein -Element pro Seite geben. : Gruppiert thematisch zusammengehörige Inhalte. Eine section sollte immer eine Überschrift haben.
🟨 Phase 2: ARIA-Landmarks – Wenn HTML allein nicht reicht
Die HTML5-Elemente aus Phase 1 sind die bevorzugte Methode. Manchmal ist man aber in einem System gefangen, das nur generische
s erzeugt. In diesem Fall – und nur dann – kannst du mit ARIA-Rollen nachhelfen, um die
s für Screenreader verständlich zu machen.
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